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In Rheinland-Pfalz sind 37 Standorte (Quelle: SWR 27.03.2012 Quo vadis Geothermie?) entlang des Oberrheingraben bis Höhe Ludwigshafen geplant. In Hessen X-Standorte (eine zahl lies sich nicht ermitteln). Kann es bei einer derartigen Konzentration von Kraftwerken zu einer seismischen Kettenreaktion kommen mit Erdbeben größer 2,5 Magnitude?

Eingesandt von Bürgerinitiative Lebenswertes Wallerstädten, 03.02.2013

Ihre Frage wurde beantwortet von Dr. John Reinecker, Diplom-Geologe bei GeoT

Ein Erdbeben mit der Magnitude 2,5 hat eine räumliche Dimension der Herdfläche (=Fläche entlang der benachbarte Gesteinsbereiche gegeneinander bewegt werden) von ca. 100 m x 100 m. Die durch ein Geothermiekraftwerk möglicherweise induzierten Erdbeben treten in der direkten Umgebung der Bohrungen auf (im Bereich der Druckänderung im Reservoir aufgrund der Thermalwasserzirkulation). Benachbarte Geothermiekraftwerke müssen allein aus Eigeninteresse einen genügend großen Abstand zum benachbarten Kraftwerk haben, um sich nicht gegenseitig thermohydraulisch nachteilig zu beeinflussen. Ist das benachbarte Geothermiekraftwerk ein mehrere Kilometer entfernt, und zirkuliert zudem auf einer anderen Störung, kann eine Kettenreaktion ausgeschlossen werden.


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