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Welchen Vorteil bringt das Projekt „Simon“? Wie kann das Projekt „Simon“ dazu beitragen, zukünftige tektonischen Aktivitäten, also kritische Spannungen, Risse und Erdbewegungen der in Jahrmillionen gefestigten Untergrundstruktur zu verhindern, wenn kaltes Wasser mit hohem Druck den stabilen, heißen Untergrund aufbricht und Hohlräume schafft, die nicht mehr tragfähig sind?

Eingesandt von Marcus L., 31.01.2013

Ihre Frage wurde beantwortet von Dr. Ing. Horst Kreuter, Geschäftsführer von GeoT

Das Forschungsprojekt SiMoN („Seismisches Monitoring im Zusammenhang mit der geothermischen Nutzung des nördlichen Oberrheingrabens“) dient der Überwachung der Seismizität vor und während der Errichtung sowie des Betriebs von Geothermieanlagen. Betrieben wird das Netz von den Universitäten Frankfurt und Stuttgart sowie vom HLUG.
Die Webseite von SiMoN ist hier zu finden: www.simon.hlug.de
Ein Ziel ist das bessere Verständnis der Zusammenhänge zwischen natürlicher Nano-, Mikro- und Makroseismizität sowie der durch technische Eingriffe induzierten Seismizität zu erlangen.
Durch eine lange Beobachtungsdauer der seismischen Aktivität können aktive Störungszonen besser identifiziert werden. Des Weiteren können auf dieser Grundlage die für ein Geothermieprojekt notwendigen Eingriffe während der Projektumsetzung so angepasst werden, dass die induzierte Seismizität minimiert bzw. verhindert wird.
Dieses schon 2 Jahre vor dem geplanten Beginn der Bohrarbeiten installierte regionale und verdichtete Messnetz für ein seismisches Langzeitmonitoring versetzt die Fachleute und Überwachungsbehörden in dieser Weise zum ersten Mal in die Lage, die Phase vor Beginn einer geothermischen Nutzung einer Region mit der nötigen Detailtreue zu dokumentieren.
Eine Besonderheit stellen auch die nanoseismischen Messkampagnen zur Detektion kleinster seismischer Ereignisse dar. In einer Ruhemessung wird die die natürliche Hintergrundseismizität erfasst. Spätere Messphasen während des Baus und Betriebs der Geothermieprojekte zeigen die Unterschiede auf.


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