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Was soll in den Anliegerworkshops besprochen werden? Wer kann daran teilnehmen?

Eingesandt von Hartmut Müller, 16.12.2013

Ihre Frage wurde beantwortet von Dr. Lasse Wallquist, Stiftung Risiko-Dialog

Thema der Anlieger-Workshops wird das “Wie”, d.h. die konkrete lokale Ausgestaltung des Kraftwerks vor Ort sein. In mehreren Arbeitssitzungen werden Aspekte, welche speziell die Anlieger betreffen, mit ÜWG diskutiert. Dazu gehören Themen wie das optische Erscheinungsbild, der Lärmschutz, die Beleuchtung, die lokale Verkehrsführung oder das Bepflanzungskonzept. Themen, die über die Anlieger hinaus von Bedeutung sind sowie an den öffentlichen Bürgerforen diskutiert wurden und in den Forderungen des Beirats ausführlich behandelt sind, werden an den Anlieger-Workshops nicht bearbeitet. Dazu gehören Themen wie Induzierte Seismizität, Schadenregulierung oder die Wirtschaftlichkeit. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus den Kommunen Trebur, Nauheim und Gross-Gerau sind eingeladen an den Anliegerworkshops mitzuarbeiten. Voraussetzung für nutzbringende Resultate ist die regelmäßige und aktive Mitarbeit der Teilnehmenden. Zudem soll die Anzahl Teilnehmer pro Workshop so gewählt werden, dass allen eine Mitwirkung ermöglicht wird. Ist die Resonanz auf die Anliegerworkshops in der Bevölkerung sehr groß, so werden nach Absprache mit dem Beirat Workshops parallel durchgeführt oder die Teilnehmer nach Kriterien der Betroffenheit (z.B. Distanz zum Kraftwerk) gewählt. Die Workshops werden nach Vorliegen der notwendigen Planungsgrundlagen durchgeführt – frühestens im Frühling 2014. Eine konkrete Einladung folgt zeitgerecht.

Name
Hartmut Müller