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In einer Studie "Einsatz erneuerbarer Energien im Kreis Groß-Gerau" werden 20 Geothermiekraftwerke genannt, um den Kreis Groß-Gerau mit Strom selbst zu versorgen. Ebenso wird diese Zahl in einem Bericht des Hessischen Ministerium für Umwelt genannt. Die ÜWG spricht aber immer nur von einem Kraftwerk. Dabei muss man aber davon ausgehen, dass die Langfriststrategie der ÜWG eine andere ist. Warum sagt man der Bevölkerung nicht offen, wie man wirklich langfristig agieren will?

Eingesandt von BI Lebenwertes Wallerstädten, 17.04.2013

Ihre Frage wurde beantwortet von Marc André Glöckner, Unternehmenskommunikation ÜWG

Die von Ihnen zitierte Studie beschreibt die maximal ausschöpfbaren Potentiale der Erneuerbaren Energien im Kreis Groß-Gerau. Zwanzig wäre die technisch und geologisch maximale Anzahl an Geothermiekraftwerken im Kreis Groß-Gerau. In der Studie ist auch die Rede von einem Flächenpotential für 29 Photovoltaik-Freiflächenanlagen (ca. 385 ha) und einer Potenzialfläche für 30 Windenergieanlagen. Die dort genannten Zahlen sind daher sehr hypothetisch.
Die Studie diente als Grundlage für das konkrete Strategiepapier und den Zeit- und Maßnahmenplan für den Kreis Groß-Gerau zur Zielerreichung den Stromverbrauch im Kreis mittelfristig bilanziell zu 30 % aus erneuerbaren Energien zu decken. Dieser Maßnahmenplan beschreibt einen realistischen Einsatz regenerativer Energiequellen im Kreis Groß-Gerau. Je nach Szenario ist hier die Rede von 1 bis 3 Tiefengeothermiekraftwerken.
Der kaufmännische Geschäftsführer der ÜWG, Hanns-Detlev Höhne erklärte im Bürgerforum am 5. Februar 2013, dass in den Erlaubnisfeldern der ÜWG die oberirdische Standortwahl aufgrund vielfältiger Restriktionen schwierig umzusetzen sei, dass theoretisch drei bis vier Kraftwerke möglich wären. Dies beschreibt auch die langfristige Zielvorstellung der ÜWG: die Errichtung von drei bis vier Kraftwerken im Kreis Groß-Gerau. Zurzeit ist aber lediglich ein Kraftwerk in Planung. Dies wurde bisher mehrfach so kommuniziert. Aussagen über die Projekte in den angrenzenden Erlaubnisfeldern im Kreis Groß-Gerau (Riedstadt und Mörfelden-Walldorf) kann die ÜWG keine machen.

Die Studien finden Sie unter: http://www.ekc-kreisgg.de/ekc/studien-und-konzepte/


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