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05.02.2013

Zweites Bürgerforum: Umgang mit Risiken der Geothermie

Am 5. Februar 2013 ab 18:30 Uhr lädt die Stiftung Risiko-Dialog alle Bürgerinnen und Bürger in die Stadthalle Groß-Gerau ein, um über den Umgang mit den Risiken der Geothermie zu diskutieren.

In der gut besuchten Stadthalle Groß-Gerau startete die Stiftung Risiko-Dialog am 17. Januar 2013 mit einem ersten Bürgerforum zu den Grundlagen der Geothermienutzung. Mit dem Thema „Umgang mit den Risiken der Geothermie“ geht es für interessierte Bürgerinnen und Bürger am 5. Februar 2013 um 18.30 Uhr in die zweite Runde. Die projektunabhängigen Fachleute Prof. Dr. Christian Bönnemann und Dr. Christian Lerch zeigen auf, welche Lehren aus der Vergangenheit gezogen wurden und wie mit den Risiken der Tiefengeothermienutzung umgegangen werden kann. Prof. Bönnemann ist Seismologe, Fachgutachter der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie Mitglied der Expertenkommission, welche die Erdbeben in Landau untersuchte. Dr. Lerch leitet als Geschäftsführer die Geothermiekraftwerke in Landau und Insheim. Die Vertreter der ÜWG und ihre Berater der Firma GeoThermal Engineering GmbH (GeoT) erläutern die Maßnahmen und Leitlinien, die in Groß-Gerau geplant sind, um mit den Risiken umzugehen. Nach diesen Informationen ist Zeit für Fragen und Diskussionen reserviert.

Kommentare

  • 07
    Feb

    Wolfgang Winter aus Wallerstädten

    ich verstehe den ganzen Dialog nicht , denn sämtliche Bedenken der Bürger, werden doch irgendwie immer von den Verantwortlichen klein geredet oder als abwägig behandelt. Wir leben in einem Erdbeben Gefärdeten Gebiet allein diese Tatsache spricht schon gegen das Projekt. Des weiteren fehlt in der Disskusion das Thema Grundwasser -Verschmutzung sowie Einfluss auf die sowieso schon hohen Grundwasserstände.
    Auch das Thema Versicherungsschutz ist sehr zweifelhaft ! Ich kenne in der BRD keinen Versicherungskonzern der irgendwann mal für solche Schäden aufkommen wird ( siehe Landau ). Auch diese blauäugikeit vertsehe ich nicht , wenn ein Versicherungskonzern Häuser im Vorfeld begutachtet, wird er nachher nicht freiwillig Zahlen ,da die Beweispflicht immer beim Geschädigten liegt!!
    Was passiert mit den Häusern welche nicht vom Versicherungskonzern im Vorfeld geprüft wurden ? Oder werden alle Häuser im Umkreis von sagen wir mal -50KM registriert??
    Auch verstehe ich nicht weshalb keine betroffenen Bürger aus Landau eingeladen wurden , diese könnten doch aus ertser Hand berichten. Aber wahrscheinlich ist deren Meinung der ÜWG egal und will sie nicht öffentlich zu Wort kommen lassen da sie bestimmt negative Erfahrungen mit Geothermie gemnacht haben !Setzrisse in Häuser etc.

  • 06
    Feb

    Jörg Berlinger, Stiftung Risiko-Dialog

    Die Präsentationen vom zweiten Bürgerforum finden Sie unter dem Menüpunkt Medien.